Implantate – Erste Wahl bei den Dritten

Implantate sind festsitzende „Dritte Zahnwurzeln“. Sie bestehen aus Reintitan und werden nach örtlicher Betäubung vom Chirurgen in den Kieferknochen eingesetzt. Nach einer Einheilphase von 2 bis 4 Monaten kann ein Aufbauteil, der eigentliche Zahnersatz, in das Implantat eingeschraubt werden.

Implantat für den Lückenschluss

Einzelne fehlende Zähne werden heute am einfachsten durch Implantate ersetzt, ohne Nachbarzähne zu beschleifen, um sie in eine Brückenkonstruktion einzubeziehen.

Implantate zur Fixierung von Teilprothesen

Es ist aber mittels Implantaten auch möglich, eine Prothese, die nur an wenigen einzelnen Zähnen verankert ist, durch sogenannte Pfeilervermehrung stabiler abzustützen und damit die Funktion und Haltbarkeit entscheidend zu verbessern. Ein Plus an Lebensqualität versteht sich dadurch von selbst. Dank Implantaten lassen sich verkürzte Zahnreihen auch ohne herausnehmbare Teilprothesen versorgen. Viele Patienten verabschieden sich durch Implantate für immer von ihrer Prothesen und werden mit festen Zähnen versorgt.

Implantate zur Fixierung von Komplettprothesen

Sogar wenn keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind, stabilisieren Implantate die Prothese so, dass kein Verrutschen beim Kauen oder Sprechen mehr möglich ist. Die stabile Verankerung der Prothese erlaubt es, eine höhere Kaukraft auszuüben und dadurch auch wieder alle Speisen zu sich zu nehmen.

Die häufige Angst gerade bei älteren Patienten vor der Implantation ist unbegründet. Ursprünglich wurden Implantate nämlich vor über 40 Jahren eingeführt, um dem lästigen Problem von schlecht haltenden Vollprothesen beim zahnlosen Patient ein Ende zu setzen, was in der Regel damals die über 70-Jährigen betraf. Mit diesen älteren Patienten fing es also an und ist heute für alle Patienten die Erste Wahl bei  Zahnverlust. (Eine Einheilrate von über 97% sprechen natürlich auch für Implantate.)

Auch wenn Implantate für Zahnverlust die beste Lösung darstellen, ist eine genaue Analyse des vorhandenen Kieferknochens nötig. Falls erforderlich kann vor der Implantation ein Kieferknochenaufbau erfolgen. Außerdem werden eventuell bestehende individuelle Risikendie gegen eine Implantation sprechen, vorher abgeklärt.

Dr. med. dent. Heidi Scarlat

Dr. Nina Rohr-Hohmann (angst.)
Dr. Günther Mähr (angst.)

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55116 Mainz

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